Weltkulturerbe: SoundLab Baden-Baden

Das interaktive SoundLab KI-Klavier für das Welterbe-Informationszentrum

Aus einem historischen Klavier aus Baden-Baden entsteht ein neuartiges, interaktives Musikexponat: das SoundLab KI-Klavier – geplant als Erlebnisstation für das zukünftige Welterbe-Informationszentrum. Es verbindet klassische Musik, digitale Technologie und Künstliche Intelligenz und macht das musikalische Erbe der Stadt auf neue, spielerische Weise erlebbar.

Projektinformationen

Projekt: SoundLab Baden-Baden
Projektinitiator und privater Projektpate: Prof. Dr. med. Heinrich Liesen (Vorstandsmitglied Stadtbild Baden-Baden e. V.)
Projektbeginn: 2024 Projektende: 2025 (Dez)
Projektstatus: Fertiggestellt – aktuell in Ausstellung im Festspielhaus

Idee & Ziel des Projekts

Das SoundLab KI-Klavier verfolgt ein klares Ziel: Vergangenheit und Gegenwart hörbar miteinander zu verbinden. Klassische Werke des 19. Jahrhunderts werden in Baden-Baden werden mit Hilfe Künstlicher Intelligenz neu interpretiert und in zeitgenössische Klangwelten überführt.

Besucherinnen und Besucher des zukünftigen Welterbe Informationszentrum (WIZ) können Musik aktiv erleben, verändern und neu zusammensetzen –
intuitiv, kreativ und ohne musikalische Vorkenntnisse.

Das Projekt greift einen zentralen Gedanken des Welterbes Baden-Baden auf:

Nicht nur historische Gebäude prägen die Stadtgeschichte, sondern vor allem die Kultur des 19. Jahrhunderts, die Baden-Baden zur „Sommerhauptstadt Europas“ machte.

Musik war dabei ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – und genau diese kulturelle Dimension macht das SoundLab KI-Klavier heute wieder erlebbar.

Ein historisches Instrument als Brücke zur Gegenwart

Im Zentrum des Projekts steht ein ehemaliges, heute nicht mehr spielbares historisches Klavier der Firma Nagel aus dem 19. Jahrhundert – einer Epoche, in der Baden-Baden seine kulturelle Blütezeit erlebte. Das Instrument stammt aus der Theodor-Heuss-Schule.

Das historische Gehäuse bleibt bewusst erhalten und wird zur sichtbaren Hülle für ein völlig neues Musikerlebnis:
Das Klavier wird zur Schnittstelle zwischen Musikgeschichte und digitaler Kreativität

Vom Klavier zum Klanglabor

Das Ergebnis ist ein neuartiges Klanglabor – eine hybride Mischung aus Elektroklavier, Mischpult und KI-gestützter Musikgenerierung. So entstehen neue Musikstücke unterschiedlichster Stilrichtungen – von klassischer Musik über elektronische Klangwelten bis hin zu experimentellen Genres.

So funktioniert das SoundLab KI-Klavier

  • Ausgangspunkt: Ausgangspunkt: 13 ausgewählte Publikumslieblinge des 19. Jahrhunderts – damals echte „Hits“, bis heute Ohrwürmer (darunter Werke von Brahms, Wagner, Liszt, Verdi, Strauß u. a.) – werden von Solistinnen und Solisten der Philharmonie Baden-Baden professionell eingespielt und digital erfasst.
  • Professionelle Aufnahmen: Die Werke werden von Solistinnen und Solisten der Philharmonie Baden-Baden eingespielt und digital erfasst.
  • KI-Analyse & Transformation: Die Künstliche Intelligenz zerlegt die Musik in einzelne Klangbestandteile und ermöglicht neue Arrangements und Stilrichtungen.
  • Interaktiv für Besucher: Werke lassen sich neu mischen, verändern und in andere Stilrichtungen übertragen – spielerisch und niedrigschwellig. Klassische Musikstücke können etwa in Blues, Hip-Hop oder elektronische Klangwelten verwandelt und miteinander kombiniert werden.
    Beispiel: So kann beispielsweise ein klassischer Marsch per KI in ein Blues-Stück verwandelt werden, dem Hip-Hop-Beats oder Geigensequenzen aus anderen Werken beigemischt werden.
    Auf diese Weise entstehen völlig neue Kompositionen – basierend auf der Musik des 19. Jahrhunderts.
  • Ergebnisse teilen: Eigene Kompositionen lassen sich digital speichern und weiterverbreiten – z. B. per QR-Codeweitergegeben werden.

Einblicke in das Projekt

(Platzhalter: 4–6 Fotos. pro Bild eine Bildunterschrift inkl. Copyright.)

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Ein gemeinsames Baden-Badener Projekt im Kontext des UNESCO-Welterbes Baden-Baden

Das SoundLab KI-Klavier entstand im Zusammenspiel mehrerer Akteure – aus Kultur, Technik und Gestaltung. Ziel ist ein Exponat, das das Welterbe-Thema modern, interaktiv und generationsübergreifend vermittelt.

  • Projektinitiator: Prof. Dr. med. Heinrich Liesen (Vorstandsmitglied des Stadtbild Baden-Baden e. V. )
  • Finanzierung: Anschubfinanzierung durch Prof. Dr. med. Heinrich Liesen über den „Kultur Welterbe – Stiftungsfonds“ der Bürgerstiftung Baden-Baden sowie Mittel aus der landesweiten Welterbe-Förderung Baden-Württembergs
  • Künstlerische Mitwirkung: Philharmonie Baden-Baden
  • Technische Umsetzung / KI / App: Musikproduktionsfirma Bauer (Vincent Wikström, KI-Musikexperte)
  • Konzeption & Gestaltung: Agentur SIMPLE GmbH (Köln)
  • Institutionelle Projektkoordination: Stadt Baden-Baden – Abteilung Kulturelles Erbe – Projekt „Forum Welterbe“

Bedeutung für das Welterbe Baden-Baden

Das Projekt zeigt beispielhaft, wie kulturelles Erbe zeitgemäß vermittelt werden kann – niedrigschwellig, interaktiv, zum Mitmachen und generationsübergreifend.

Die neu entstehenden Kompositionen können digital gespeichert und weitergegeben werden – etwa als musikalischer Gruß aus Baden-Baden. So schlagen sie eine Brücke zwischen der Musik der Vergangenheit des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart – und tragen so das kulturelle Erbe der Stadt auf zeitgemäße Weise in die Welt..

Musik wird so zum Medium, um Geschichte, Innovation und Bürgerengagement miteinander zu verbinden.

Die vollständige Entstehungsgeschichte und Rede von Prof. Dr. med. Heinrich Liesen zum Projekt SoundLab KI-Klavier steht hier als PDF zum Download zur Verfügung:

➜ Präsentation zum SoundLab KI-Klavier herunterladen (PDF)