Aktuelle Pressemitteilungen & Stellungnahmen
Hier bündeln wir die offiziellen Presse- und Medieninformationen des Stadtbild Baden-Baden e. V.
In diesem Bereich veröffentlichen wir Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Einordnungen, die sich an Medien, Öffentlichkeit sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger richten.
Die Inhalte dienen der transparenten Information über Positionen, Aktivitäten und Entwicklungen des Vereins und sind entsprechend sachlich, nachvollziehbar und zitierfähig aufbereitet.
- offizielle Pressemitteilungen des Stadtbild Baden-Baden e. V.
- Stellungnahmen und Erklärungen des Vorstands
- Hinweise zu vereinsrelevanten Themen von öffentlichem Interesse
ⓘ Hinweis zur Einordnung
Die in diesem Bereich veröffentlichten Inhalte geben die offizielle Position des Stadtbild Baden-Baden e. V. bzw. seines Vorstands wieder, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet.
Die Beiträge erscheinen in chronologischer Reihenfolge. Klicken Sie auf den jeweiligen Titel, um den vollständigen Inhalt zu öffnen.
Einleitung
Der Verein Stadtbild Baden-Baden e. V. hat zur Sitzung des Bauausschusses am 9. März 2026 eine Stellungnahme zu den Vorlagen „Annaberg – Teil V (26.016)“ und „Magnetberg (26.017)“ an die Mitglieder des Gemeinderats übermittelt.
In der Stellungnahme äußert sich der Verein zur geplanten Änderung der bisherigen Planungen für das Magnetberg-Areal.
Was ist das Magnetberg-Areal?
Das Magnetberg-Areal liegt oberhalb der Baden-Badener Innenstadt in unmittelbarer Nähe zum Annaberg und gehört zu den landschaftlich sensiblen Bereichen am Rand der historischen Kurstadt.
Das Gelände ist vielen Baden-Badenern vor allem durch das ehemalige Magnetberg-Hotel bekannt, das über viele Jahre ein prägendes Gebäude an dieser Stelle war. Nach dessen Schliessung wird seit einigen Jahren über eine neue Nutzung des Areals diskutiert.
Der Gemeinderat hatte ursprünglich vorgesehen, das Gebiet im Rahmen des Bebauungsplans „Annaberg – Teil V“ mit einer Nutzung zu entwickeln, die zur Kur- und Kulturlandschaft Baden-Badens passt.
Aktuell wird im Bauausschuss darüber beraten, ob und in welchem Umfang die bisherigen Planungen angepasst werden sollen.
Der Verein Stadtbild Baden-Baden e. V. verfolgt diese Entwicklung aufmerksam, da das Gebiet aufgrund seiner landschaftlichen Lage und seiner Bedeutung für das Stadtbild eine besondere Rolle für die Stadtentwicklung spielt.
Der Verein Stadtbild Baden-Baden e. V. setzt sich seit vielen Jahren für eine qualitätsvolle Stadtentwicklung und den Schutz des historischen Stadtbilds ein.
Hintergrund
Der Gemeinderat hatte im Jahr 2024 einstimmig beschlossen, für das Gebiet „Annaberg – Teil V“ eine Nutzung mit kurörtlicher Prägung vorzusehen.
Nach den nun vorliegenden Planungen soll diese Nutzung teilweise geändert werden. Statt der ursprünglich vorgesehenen Nutzung wird nun auch Geschosswohnungsbau auf Teilen des Areals diskutiert.
Nach Ansicht des Vereins stellt sich damit die Frage, ob die ursprünglichen Ziele des Bebauungsplans weiterhin eingehalten werden.
Position des Vereins
Der Verein Stadtbild Baden-Baden erinnert in seiner Stellungnahme daran, dass der Gemeinderat bereits eine klare Zielsetzung für dieses Gebiet beschlossen hatte.
Der Verein spricht sich dafür aus, die ursprünglichen planerischen Leitlinien sowie den besonderen landschaftlichen und historischen Kontext des Magnetberg-Areals bei weiteren Entscheidungen zu berücksichtigen.
Die endgültige Entscheidung liegt beim Gemeinderat.
PRESSEMITTEILUNG: Baden-Baden, 05. 02 2026
Stadtbild Baden-Baden e.V. fordert Transparenz und Dialog bei Zukunft des Kurhauses
Das Kurhaus Baden-Baden ist eines der zentralen Wahrzeichen und Identifikationsorte unserer Stadt. Entscheidungen über seine zukünftige Nutzung und Führung haben weitreichende Bedeutung – kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Vor diesem Hintergrund nimmt der Verein Stadtbild Baden-Baden e.V. die aktuell laufende Ausschreibung zur zukünftigen Verantwortung für das Kurhaus mit großem Interesse zur Kenntnis. Gleichzeitig stellt der Verein fest, dass im Vorfeld der Ausschreibung offenbar keine strukturierte Einbindung relevanter Akteure aus Bürgerschaft, Vereinen, Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft erfolgt ist.
„Es geht aus unserer Sicht nicht um ein grundsätzliches Entweder-oder zwischen öffentlicher Hand und privaten Betreibern“, erklärt der Vorstand von Stadtbild Baden-Baden e.V. „Entscheidend ist vielmehr, dass die Rahmenbedingungen transparent sind und dass frühzeitig ein Dialog mit denjenigen geführt wird, die sich seit Jahren für das Stadtbild und die Entwicklung Baden-Badens engagieren.“
Der Verein betont ausdrücklich, dass er private unternehmerische Kompetenz nicht grundsätzlich infrage stellt. Gleichzeitig hält er es für unerlässlich, dass bei einem Projekt von dieser Bedeutung offene Kommunikation, nachvollziehbare Kriterien und eine breite gesellschaftliche Einbindung gewährleistet sind.
Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Oberbürgermeisterwahl sieht Stadtbild Baden-Baden e.V. hierin eine wichtige Fragestellung für die Zukunft der Stadt: Wie können zentrale städtische Entscheidungen so vorbereitet werden, dass sie sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch gesellschaftlich akzeptiert sind?
Der Verein wird dieses Thema daher auch in die weiteren Diskussionen und Fragestellungen an die OB-Kandidatinnen und -Kandidaten aufnehmen.
Mangels öffentlich zugänglicher Informationen zur Ausschreibung hat der Vorstand bislang keinen Beschluss und keine inhaltliche Position gefasst. Diese Information dient ausschließlich der Transparenz gegenüber Mitgliedern und Öffentlichkeit und stellt weder eine Bewertung noch eine Positionierung des Vorstands dar.Datum · Kategorie (z. B. Pressemitteilung)
Hier steht der vollständige Text der Pressemitteilung oder Stellungnahme. Der Inhalt ist sachlich formuliert und für die externe Nutzung vorgesehen.
Pressemeldung zum Runterladen:
PR Meldung Kurhaus Ausschreibung Stadtbild Baden-Baden e.V. 20260204.pdf
